Tragsaison zu Ende: oft zu kalt oder zu trocken
Dieses Jahr war schwierig für wandernde Amphibien. Oft war es zwar feucht, aber zu kalt zum Wandern (siehe Foto). Oder es war warm genug, dafür aber zu trocken. Wir erwarten etwas mehr als 5000 transportierte Amphibien, also deutlich weniger als letztes Jahr. Die genauen Zahlen stehen noch aus.
Wir liessen den Zaun bis nach Ostern stehen und hofften auf eine späte Wanderwelle, dank des wärmeren Wetters: Es wanderten aber nur noch einige Berg- und Fadenmolche. An den Laichgewässern riefen an den ersten wärmeren Tagen wieder Grasfroschmännchen und Erdkrötenmännchen warteten auf den angrenzenden Weg auf Weibchen. Auch viele Berg- und Fadenmolche waren an den Weihern anzutreffen. Inzwischen ist es wieder ruhiger geworden an den Weihern.
Am 8. April 2026 retteten wir wieder einen Feuersalamander aus einem Schacht. Wir hoffen, er hat den tiefen Sturz gut überlebt. Am selben Tag beendeten wir die Tragsaison 2026 und der Zaun ist bereits abgebaut. Besten Dank an die Gemeinde.
Foto: Der verschneite Amphibienzaun am 27. März 2026 (Foto: Anina Bircher)
